Feuerwehrgedichte
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Das Feuerwehrlied |
Bei Tag und Nacht stehn wir bereit,
des Feuers Macht und Weg zu bannen,
Der Weg ist weit das Ziel ist nah,
drum freudig stehen wir zusammen,
Refrain:
Wir sind das stolze, blaue Heer, ja Heer,
Kameraden von der Feuerwehr,
Wir sind das stolze, blaue Heer, ja Heer,
Kameraden von der Feuerwehr.
Kameraden wollen wir immer sein,
Gefahr und Not kann uns nicht trennen;
Wir wollen stets der Pflicht uns weihn,
drum freudig wollen wir bekennen.
Refrain:
Wir sind das stolze, blaue Heer, ja Heer,
Für Heimat, Haus und Vaterland
Wolln wir des Feuers Macht bezwingen.
Gott schütz uns, wenn in Sturm und Brand,
in jeder Not wir Rettung bringen.
Refrain:
Wir sind das stolze, blaue Heer,
Mag auch die Welt in Flammen stehn,
und droht sie alles zu verderben,
die Heimat darf nicht untergehn,
muss auch der letzte von und sterben.
Refrain:
Dann stirbt das stolze, blaue Heer, ja Heer
Im Kampf für Freiheit, Recht und Ehr.
Dann stirbt das stolze, blaue Heer, ja Heer
Im Kampf für Freiheit, Recht und Ehr.
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Gebet eines Feuerwehrmannes |
Oh Herr, wenn die Sirene geht,
weil uns bedroht das Feuers Wut
verleihe mir, ich bitte dich,
zum Leben - Retten, Kraft und Mut.
Lass mich doch finden dann und sehn
das kleine Kind in seiner Not,
die junge Frau, den greisen Mann,
dass ich sie Rette vor dem Tod.
Verleihe mir ein gutes Ohr,
damit ich hör den schwächsten Schrei
und rette, lösche, berge, schütz
und hilfreich jeden Menschen sei
Ich möchte gern mein Bestes geben
dem Nächsten helfen, Dir zur Ehr,
Denn Du hast mich dazu gesandt,
dass ich in Not und Unglück wehr.
Ich bitte Dich Herr, wenn Du es willst
und ich dem Tod muss sterben
schütz meine Frau und auch mein Kind
lass Sie sich bei Dir bergen.
Amen
zwergdrache.zwerg
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Die Feuerkämpfer |
Zum Kampfe gegen das Untier des Feuers,
Sie halten zusammen und sind stets bereit!
Hilfe zu leisten, beim grössten Unglück,
Für alle Menschen in Schmerzen und Leid.
Das sind die tapferen Feuerwehrleute,
In den Städten und Dörfern auf dem Land,
Sie stehen zusammen wie treue Freunde,
Mit Routine läuft alles Hand in Hand.
Jeder Kamerad schaut nach dem anderen,
Denn im Einsatz geht's um den Ernst des Lebens!
Zur Erhaltung von Haus und Hof wird gekämpft,
Wie oft streitet der Tod ?... und verliert dann vergebens!
Die Menschen und Tiere zu retten ist wichtig,
Und jeder der Truppe setzt sich stark dafür ein;
Gott schütze die Mannschaft, jeder soll's überleben...
Denn auch ihre Lieben, sie warten daheim!
Geschrieben von Hartmut Reinsch
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Die Freiwilligen Feuerwehrleute |
Bei ihrer Familie oder auf der Arbeit,
die Freiwilligen sind immer auf Wacht!
Gott zur Ehr und dem Nächsten zur Wehr,
sie sind stets bereit, bei Tag und bei Nacht.
In den Dörfern und den Städten,
auf dem Wasser oder auf dem Land...,
kämpfen die freiwilligen Feuerwehrleute...
für all ihre Nachbarn, löschen sie jeden Brand.
Alles ehrenamtlich, und ohne jeden Lohn,
zu retten, bergen und zu helfen, sind sie immer bereit...
sie halten zusammen als treue Kameraden,
und helfen einander in Schmerzen und Leid.
Undankbar sind manchmal einige Menschen,
Nur wenn in Not oder auch alles brennt...
sonst wird nie gefragt woher Hilfe kommt,
solange die Freiwilligen kommen und alles gut rennt!
Hilfe zu leisten für so manche Familie...
und zu retten aus den Flammen ein kleines Kind...
Das tun sie mutig und oft ohne jeden Dank,
Sie lassen alles stehn und kommen geschwind.
Doch eine Träne der dankbaren Mutter,
oder zarte Umarmung vom ängstlichen Kind...
dafür, und nichts weiter lohnt es sich doch...
weil sie Kameraden der freiwilligen Feuerwehr sind!
Geschrieben zu Ehren aller Freiwilligen Feuerwehrleute!
von Hartmut Reinsch
(deutsch-kanadischer Goldschmied und Heimatdichter)
Toronto KANADA
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Ich wünschte, du könntest (Gedanken eines Feuerwehrmannes) |
Ich wünschte, du könntest den Kummer des Geschäftsmannes sehen, als sein Lebenswerk in Flammen aufging oder die Familie, die nach Hause kam, nur um ihr Haus und ihre Habseligkeiten beschädigt oder sogar zerstört vorzufinden.
Ich wünschte, du könntest fühlen, wie es ist, ein brennendes Schlafzimmer nach eingeschlossenen Kindern abzusuchen; die Flammen schlagen über deinen Kopf hinweg, während des Kriechens schmerzen deine Handflächen und Knie, der Fußboden gibt unter deinem Gewicht nach, wenn die Küche unter dir zu brennen anfängt.
Ich wünschte du könntest die Furcht in den Augen einer Ehefrau um 3 Uhr morgens sehen, wenn ich ihrem 40 Jahre altem Ehemann den Puls fühle und keinen finde, ich beginne mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung, hoffe wider besseres Wissen ihn zurückzuholen, aber ich weiß, dass es zu spät ist. Aber seiner Frau und seiner Familie muss ich das Gefühl geben, dass alles Mögliche getan wurde.
Ich wünschte, du könntest den unvergleichlichen Geruch von brennenden Isolierungen, den Geschmack von Ruß auf deinen Schleimhäuten, das Gefühl der intensiven Hitze, die durch deine Ausrüstung dringt, das Geräusch der lodernden Flammen und die Beklemmung absolut nichts durch diesen dichten Rauch zu sehen, nachempfinden -
"Sensationen, an die ich mich zu sehr gewöhnt habe, mit denen ich zu sehr vertraut geworden bin."
Ich wünschte, du könntest verstehen, wie es ist, am Morgen zur Schule oder zur Arbeit zu gehen, nachdem du den Großteil der Nacht, heiß und wieder nass durchgeschwitzt, bei einem Großfeuer verbracht hast.
Ich wünschte, du könntest meine Gedanken lesen, wenn ich zu einem entstehenden Feuer gerufen werde,
"Ist es ein falscher Alarm oder ein fortgeschrittenes, atmendes Feuer?
Wie ist das Gebäude konstruiert?
Welche Gefahren erwarten mich?
Sind Menschen eingeschlossen?"
Ich wünschte, du könntest in der Notaufnahme dabei sein, wenn der Arzt das hübsche 5 Jahre alte Mädchen für tot erklärt, nachdem ich es zuvor 25 Minuten lang versucht habe am Leben zu halten; sie wird nie zu ihrem ersten Date gehen können oder jemals wieder die Worte "Ich liebe dich, Mama" sagen können.
Ich wünschte du könntest die Frustration im Führerhaus des Löschfahrzeuges fühlen, der Maschinist drückt seinen Fuß fest auf die Bremse, mein Daumen drückt wieder und wieder den Schalter des Presslufthorns, wenn du dir vergeblich versuchst Vorfahrt an einer vorfahrtberechtigten Kreuzung zu verschaffen oder im dichten Verkehrsstau. Wenn du uns brauchst, wann auch immer es ist, deine ersten Worte nach unserem Eintreffen werden sein: "Es hat fast eine Ewigkeit gedauert bis ihr hier wart!"
Ich wünschte, du könntest meine Gedanken lesen, wenn ich helfe, eine junge Frau aus den zertrümmerten
Resten ihres Wagens zu ziehen,
"Was wäre, wenn es meine Schwester, meine Freundin oder eine Bekannte ist?
Wie werden ihre Eltern reagieren, wenn vor ihrer Tür ein Polizist steht, der seine Mütze in den Händen hält?"
Ich wünschte, du könntest wissen, wies es sich anfühlt nach Hause zu kommen, meine Eltern und Familie zu begrüßen, aber nicht das Herz zu haben ihnen zu erzählen, dass ich beinahe von meinem letzten Einsatz nicht zurückgekommen wäre.
Ich wünschte, du könntest die physische, emotionale und mentale Belastung von stehengelassenem Essen, verlorenem Schlaf und verpasster Freizeit vorstellen, zusammen mit all den Tragödien, die meine Augen gesehen haben.
Ich wünschte, du könntest verstehen, wie es ist, einen kleinen Jungen auf deinem Arm zu tragen, der fragt,
"Ist meine Mama O.K.?",
und es ist dir unmöglich, ihm in die Augen zu schauen, ohne dass dir die Tränen in die Augen steigen und weißt nicht, was du sagen sollst. Oder wie es ist, einen alten Freund zurückzuhalten, der mit
ansehen muss, wie sein bester Kumpel in den Rettungswagen getragen wird, und du weißt genau, dass er nicht angeschnallt war.
Solange du dieses Leben nicht durchgemacht hast, wirst du niemals wirklich verstehen oder einschätzen können, wer ich bin, was wir sind oder was unsere Arbeit wirklich bedeutet.
zwergdrache.zwerg
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Feuerwehrgedicht |
Petrus stand die Hand am Ohr
Wieder an dem Himmelstor;
Vielen war von dieser Welt
Lang bei ihm Quartier bestellt.
Da rief Cherubim:
"Hört Er! Ich befehle ihm, Leute von der Feuerwehr
Lasst Er ohne weit´res her.
Lasst sie ein ins Himmelreich,
wie sie ausseh´n ist mir gleich;
denn die Kerls, ich seh´s vorraus,
löschen sonst die Hölle aus."
Ist Dir um die Hölle bang?
Guter Petrus: Gott sei Dank!
In den himmel kommt seither
Jeder von der Feuerwehr
Unbekannt
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Der Schrei |
hört ihr einen Schrei
denkt ihr dann
was es wohl sei
oder nehmt ihr ihn an
Gibt es euch zu denken
was da wohl war
lasst eure Gedanken lenken
mehr als manches Jahr
ich sage dir
den schrei den ich gehört
hat mein herz zerstört
und meine Seele eingefriert
ein schrei aus tiefen Flammenmeer
und ICH hifllos steh daneben
will helfen, sogar sehr
ein Feuerwehrmann würd sein leben geben
Doch hilflos welch ein Wort
an jenem ort wird es zum mord
und nachts wenn alle andren ruhn
denkt meine Seele: was konnt ich tun
sie nimmt mich ein
und gibt mir immer einen neue stich
es kann meine Seele entzwein
und zeigt eine Pflicht für mich
die ich bereit war einzugehen
für andere Menschen einzustehen
des feuers macht zubezwingen
wird meine stimme laut erklingen
der erste mal, das ich werd schreien
ich hoff Gott wird´s mir wohl verzeihen
Ist: "Wasser marsch" und "Rettung ist nah"
Ein jeder soll sehen: Die Feuerwehr ist da!
Mabel
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