Wie fühlt es sich an, bei dichtem Rauch, Hitze und nahezu ohne Sicht in ein brennendes Gebäude vorzugehen? Genau das trainierte die Löschgruppe Lucherberg bei einer Atemschutzübung.
Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Feuerwehrarbeit. Sie stellen sicher, dass die Einsatzkräfte auch in gefährlichen Situationen – etwa bei Bränden in geschlossenen Räumen – sicher und routiniert handeln können.
Angenommen wurde ein Brand in einer KFZ-Werkstatt. Die Lage: unübersichtlich und gefährlich, denn im Gebäude hatte es bereits Teileinstürze gegeben. Eine Person wurde noch im Inneren vermisst.
Ausgerüstet mit Atemschutzgeräten machten sich zwei Trupps nacheinander auf den Weg in das Gebäude. Schritt für Schritt tasteten sie sich durch die verrauchten Räume. Der Weg war erschwert durch Hindernisse und simulierte Flammen, die ein direktes Vorgehen unmöglich machten.
Trotz der herausfordernden Bedingungen behielten die Feuerwehrleute einen kühlen Kopf. Mit Teamarbeit, Ruhe und Übung gelang es beiden Trupps schließlich, die vermisste Person zu finden und sicher ins Freie zu bringen.
Eine Übung, die zeigt: Vorbereitung und Training sind entscheidend – damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.



