Am 15. Oktober nahmen neun Kameradinnen unserer Feuerwehr an der zweiten Ladies` Night des Kreisfeuerwehrverband Düren teil.
Diese Veranstaltung richtet sich an alle Feuerwehrfrauen im Kreis Düren, um neue Methoden kennenzulernen, sich untereinander auszutauschen und wertvolle Netzwerke zu knüpfen. In diesem Jahr fand das Treffen bei der Werkfeuerwehr im Forschungszentrum Jülich statt.
Zu Beginn wurden die rund 30 Teilnehmerinnen herzlich von Carina Schmitz-Spigelmacher, der Leiterin der Werkfeuerwehr des FZJ, begrüßt. Anschließend startete die Veranstaltung mit einer Vorstellungsrunde, bei der sich die Frauen vernetzten und sich über gemeinsame Interessen und austauschen konnten.
Ein besonderes Highlight war die Demonstration des sogenannten „Quickis“. Dabei handelt es sich um eine Methode, einen Kameraden im Falle eines Atemschutznotfalls in weniger als 20 Sekunden zu entkleiden. Im Außenbereich wurde anschließend ein Fettbrand simuliert. Dabei wurde anschaulich gezeigt, was passiert, wenn man einen Fettbrand mit Wasser löscht.
Im weiteren Verlauf standen verschiedene praktische Stationen auf dem Programm. An einer Station gab es die Möglichkeit sich dem sportlichen Einstellungstest der Werkfeuerwehr zu stellen. Hierzu gehört beispielsweise einen 60 Kilogramm schweren Dummy 60 Meter innerhalb einer Minute zu ziehen.
Eine weitere Station bot die Gelegenheit, den Umgang mit Feuerlöschern zu üben. Hier konnte an einer kleinen Brandsimulationsanlage ein Papiereimer-Brand mit einem Wasserlöscher und ein Flüssigkeitsbrand mit einem CO2 Löscher gelöscht werden.
Bei der nächsten Station wurde die Verwendung von sogenannten Bandschlingen demonstriert. Hier wurde beispielsweise die Türöffnung erklärt, oder wie sie beim Retten von Menschen eingesetzt werden kann.
Desweiteren gab es eine Station zum Thema Einsatzstellenhygiene, bei der sich intensiv darüber ausgetauscht wurde, was man für die eigene Sicherheit während und nach dem Einsatz beachten sollte.
Die letzte Station beschäftigte sich mit dem Einsatz von Messgeräten. Von der CO2-Messung mit Messstäbchen bis hin zum Kontaminationsnachweisgerät wurden verschiedene Geräte und deren Handhabung erklärt.
Zum Abschluss gab es eine spontane Führung über die Atemschutzstrecke der Werkfeuerwehr. Unsere Feuerwehrfrauen ließen es sich natürlich nicht nehmen diese selber einmal auszutesten.
Insgesamt war die Ladies` Night nicht nur ein Tag an dem man neue Kenntnisse erlangte, sondern auch ein Tag um neue Kontakte zu knüpfen





