Am frühen Samstagmorgen wurde die gesamte Feuerwehr Inden zu einem Dachstuhlbrand nach Lucherberg alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der hintere Gebäudeteil bereits in Flammen und das Feuer hatte auf den Dachstuhl übergegriffen. Die Brandbekämpfung wurde mit mehreren C-Rohren eingeleitet. Parallel wurde die Teleskopmastbühne (TMB) des Feuerschutztechnischen-Zentrums (FTZ) aus Stockheim in Stellung gebracht, um den Dachstuhlbrand zu löschen.
Die Bewohner des Hauses hatten sich glücklicherweise vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus dem Gebäude retten können. Zwischenzeitlich bestand der Verdacht, dass sich doch noch eine Person im Gebäude befinden könnte. Nach einer umfassenden Kontrolle konnte dies zum Glück ausgeschlossen werden.
Für die größere Wassermenge wurden mehrere Hydranten in der Nähe genutzt, wodurch die umliegenden Straßen komplett gesperrt werden mussten.
Das FTZ war ebenfalls mit einem Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Atemschutz vor Ort. Zur Unterstützung wurde zusätzlich die Löschgruppe Derichsweiler der Stadt Düren alarmiert, um den Bedarf an Atemschutzgeräteträgern zu decken.
Für den laufenden Einsatz stellte die Löschgruppe Luchem und Langerwehe den Grundschutz der Gemeinde Inden sicher. Der Energieversorger für Gas und Strom war vor Ort stellte die Versorgung des betroffenen Gebäudes ab. Das Ordnungsamt der Gemeinde Inden kümmerte sich um die Bewohner des Hauses. Diese wurden durch den Rettungsdienst des Kreises Düren gesichtet und waren nicht verletzt.
Die Brandbekämpfung des Dachstuhls gestaltete sich schwierig, da hierfür zahlreiche Dachziegel entfernt werden mussten, um letzte Glutnester erreichen und ablöschen zu können.
Der Einsatz war um 06:50 Uhr beendet. Die Löschgruppe Lucherberg führte gegen 9:36 Uhr eine Nachkontrolle auf mögliche Glutnester durch, es konnten jedoch keine mehr festgestellt werden.
Die Bewohner des Hauses konnten vorerst bei Nachbarn unterkommen.







