Löschgruppe Schophoven

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Der Löschgruppe gehören 22 Mitglieder an:

  • 12 Mitglieder in der aktiven Wehr
  • 6 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr
  • 4 Mitglieder in der Ehrenabteilung

Die Löschgruppenführung besteht aus:

  • Löschgruppenführer: Wilhelm Odenthal
  • stellvertretender Löschgruppenführer: Rüdiger Körner
  • stellvertretende Löschgruppenführerin: Jaqueline Körner

 (Stand: 01.01.2018)

 

Mitglieder der aktiven Wehr

volker
Name
Abels, Volker
Dienstgrad
Unterbrandmeister
Beruf
Techn. Beamter Bundeswehr

 
Name
Buhs, Markus
Dienstgrad
Unterbrandmeister
Beruf
Städtischer Angestellter

kristina
Name
Carlitz-Wolff, Kristina
Dienstgrad
Hauptfeuerwehrfrau
Beruf
Teamleiterin Analytiklabor

anke
Name
Dohnert Katterbach, Anke
Dienstgrad
Feuerwehrfrau
Beruf
Kauffrau im Einzelhandel

Name
Drewitz, Michael
Dienstgrad
Beruf

ralf
Name
Hannot, Ralf
Dienstgrad
Hauptfeuerwehrmann
Beruf
Diensthundeführer

joerg
Name
Jung, Jörg
Dienstgrad
Feuerwehrmann
Beruf
Metallbauer

jaqueline
Name
Körner, Jaqueline
Dienstgrad
Brandmeisterin
Beruf
Techn. Produktdesignerin

ruediger
Name
Körner, Rüdiger
Dienstgrad
Hauptbrandmeister
Beruf
Nutzfahrzeugmechaniker

willi
Name
Odenthal, Wilhelm
Dienstgrad
Hauptbrandmeister
Beruf
Dipl. soz. Pädagoge; Einrichtungsleiter

 
Name
Stubenrauch, Gerd
Dienstgrad
Feuerwehrmann
Beruf
Fotograf

herbert
Name
Wirtz, Herbert
Dienstgrad
Unterbrandmeister
Beruf
Maschinenbautechniker; Landwirt

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Gerätehaus

Im Jahr 2009 wurde der Altbestand des Gebäudes umgebaut und saniert, sodass die Florianstube, Umkleiden, Werkstatt und die Fahrzeughalle direkt aneinander liegen.

Zusätzlich wurde von März bis August 2011 in kraftvoller eigenständiger Arbeit ein Carport für das MTF (Mannschaftstransportfahrzeug) errichtet.

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Im Frühjahr 1998 war Baubeginn für das neue Gerätehaus in Schophoven. Zum Feuerwehrfest 1999 wurde es eingeweiht und offiziell der Löschgruppe vom Bürgermeister Halfenberg übergen. Es löste das alte Gerätehaus, welches auch auf der Lehrer-Steffens-Straße stand, ab.
Die Fahrzeughalle bietet Platz für ein Fahrzeug (LF 8/6).

Der Umkleideraum bietet für 15 Kameraden Platz:

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Die Floriansstube, die von den Kameraden der Löschgruppe mit eingerichtet wurde, wird hauptsächlich für Schulungen, Einsatznachbesprechungen, Versammlungen und gemütliches Beisammensein nach Übungen benutzt. Oft werden hier auch Versammlungen der Löschgruppenführer abgehalten:

Bild0634

 

Bild0637

 


Fahrzeuge

Florian Inden LF 10-03

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Funkrufname
LF 10-03
Löschgruppe
Schophoven
Besatzung
1:8
Pumpenleistung
800 l / min
Wassertankinhalt (l)
600

Florian Inden MTF-03

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Funkrufname
MTF-03
Löschgruppe
Schophoven
Besatzung
1:7
Pumpenleistung
Wassertankinhalt (l)
 

"Omma" (außer Dienst)

Als Highlight haben wir unsere „Omma“ (TLF 15) an ihren alten Standort zurückgeholt:

omma


Chronik

Schon vor der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Schophoven im Jahre 1927 bestand bereits eine Pflichtfeuerwehr, da jedes Dorf zum Brandschutz verpflichtet war.

Kommandant war der damalige Dorfpolizist Theodor Vent. Mitglieder dieser Pflichtfeuerwehr waren ausschließlich Handwerker und Landwirte unseres Dorfes, da sie immer zu Hause arbeiteten, also jederzeit einsatzbereit waren. Verpflichtet wurden diese Männer durch den Bürgermeister der Bürgermeisterei Pier. An Löschgerät waren damals Schlauchmaterial,  Segeltucheimer und eine vierrädrige Saug- und Druckspritze vorhanden, die von einem Pferd oder den Feuerwehrmännern selbst gezogen wurde.

Pumpe 1931

Pumpe 1931

 

Das war für damalige Verhältnisse eine stattliche Ausrüstung. Sogar Viehöven besaß eine eigene Druckspritze sowie weiteres Löschgerät. Interessant ist vielleicht noch, dass das Spritzenhaus als Arrestzelle diente. Der entscheidende Anlass zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr in Schophoven war einmal der Brand der Scheune des Landwirtes Heinrich Wirtz in der Rurstraße am Kirmes Montag 1926 und ein Großbrand in Pier. Diese Brände bewegte 1927 dem damaligen Bürgermeister Kratz, auch in Schophoven eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Als Leiter der Gründungsversammlung wurde der Gastwirt und Bauunternehmer Matthias Abels gewählt. 29 junge Männer wurden Mitglieder, die ihrerseits Matthias Abels zum Brandmeister und Josef Wirtz zum Stellvertreter bestimmten. Bereits nach kurzer Zeit wurde eine Dienstuniform angeschafft.

Die Ausbildung der in vier Abteilungen gegliederten Feuerwehrleute lag in den Händen des Bürgermeister Kratz. Die regelmäßigen Übungen fanden sonntags morgens um 5.00 Uhr statt, wobei das Wecken der Kameraden durch die Hornisten Josef Dahmen und Franz Linka geschah, die mit Fahrrad und Brandhorn durch den Ort fuhren. Das Wasser für die Übungen, aber auch für den Ernstfall, entnahm man dem Schlichbach (der zur damaligen Zeit durch Dorf führte ).
Dieser wurde gestaut und teilweise auch durch die Gosse zur Brandstelle geführt. War das nicht möglich, schaffte man das Wasser durch eine Pumpe, Eimer oder durch ein Wasserfaß zur Spritze.

Kurz nach der Gründung konnten bereits die Wehrmänner ihr Können unter Beweis stellen, und zwar bei großen Bränden bei Plum in der Rurstraße, Ervens in der Fuchsstraße und am Wiesengut.

wiesengut

 

In den folgenden Jahren wurde weiteres Löschgerät angeschafft: ein Leiterwagen mit 6 Leiterteilen und Schlauchhaspeln. Auf der Rurwiese wurde ein Steigerturm zur Durchführung von Übungen erbaut und an der Schule eine Trockenvorrichtung für Schläuche angebracht.

Nach dem Tode des Brandmeister Matthias Abels im Jahre 1930 wurde der Landwirt Karl Langels zum Nachfolger gewählt , der die Wehr bis 1933 leitete. Von 1933 bis 1945 stand Wilhelm Decker an der Spitze der Feuerwehr. In diesen Jahren wurde weiter geübt und gearbeitet, doch machte der politische Druck des Nazi -Regimes auch vor den Männer der Wehr nicht halt. Bei Kriegsausbruch lichteten sich die Reihen der Feuerwehr, denn einige tauschten unfreiwillig den blauen Rock gegen den grauen.

steigerturm

ca. 1931

 

Junge Leute unter 18 Jahren und ältere Männer mußten an ihrer Stelle in die Feuerwehr eintreten. Brandwachen wurden gestellt, die jede Nacht im Spritzenhaus oder in Lucherberg als Luftschutzwache Ihren Dienst versahen. Wilhelm Heinen war es, der die Feuerwehr mit dem Wenigen, was der Krieg übrigließ, übernahm.


Viele der alten Kameraden kehrten nicht mehr zurück, sie waren gefallen oder vermisst. Zögernd wurde neu begonnen. Schon nach kurzer Zeit meldeten sich neue Mitglieder für den Dienst der Feuerwehr. Wilhelm Heinen und Heinz Müller sorgten in Verbindung mit dem vom der Militärregierung eingesetzten Amtsdirektor Eberhard Schmitz und dem Amtsbrandmeister Winand Arnolds für das notwendigste Gerät. Als Dienstkleidung wurden alte Polizeiuniformen verwendet.

gruppe1930

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Als Matthias Abels nach langer Gefangenschaft nach Hause zurückkehrte, begann ein neuer Abschnitt in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Schophoven. Am 24.September 1950 berief Amtsbrandmeister Antons eine Versammlung ein, auf der man neue Mitglieder in die Feuerwehr aufnahm. Matthias Abels, der schon vor dem Krieg die Feuerwehrschule in Koblenz besucht hatte, wurde Brandmeister und Heinz Müller sein Stellvertreter. Nun führte man auch wieder regelmäßige Übungen durch.

Bereits nach den ersten Einsätzen zeigte es sich, dass Schophoven wieder eine zuverlässige Freiwillige Feuerwehr besaß. Gleichzeitig mit dem Neubau der Schule wurde auch ein neues Gerätehaus errichtet, das am 22. Oktober 1955 durch Herrn Amtsdirektor Gerards der Feuerwehr übergeben wurde. Hier wurden eine alte DKW- Motorspritze und ein Tragkraftspritzenanhänger untergestellt, doch gab die Motorspritze nach einigen großen Einsätzen bald ihren Geist auf.

Eine neue Spritze wurde angeschafft und bis 1975 bei Übungen und Einsätze verwendet. Als Zugfahrzeug benutzte man in dieser Zeit einen Traktor. Im Jahre 1958 verstarb Amtsbrandmeister Antons, und Matthias Abels wurde von den Brandmeistern des Amtes Lucherberg zu seinem Nachfolger, Brandmeister Josef Küpper zu seinem Stellvertreter gewählt. Nach Ablegung der Brandmeisterprüfung wurde Heinz Müller zum Brandmeister und Hermann -Josef Abels zu seinem Stellvertreter ernannt.

Die Bildung der Großgemeinde Inden im Jahre 1972 brachte auch für die Feuerwehr Veränderungen mit sich. Aus den einzelnen Wehren der 7 Ortschaften wurde eine Gemeindefeuerwehr gebildet, zu der 2 Löschzüge und 5 Löschgruppen gehören. Geleitet wurde sie von Gemeindebrandmeister Josef Kürschgen.

Große Freude herrschte bei den Männern der Löschgruppe Schophoven, als sie 1975 ein eigenes, wenn auch altes Löschfahrzeug erhielten.In vielen Stunden wurde dieses Fahrzeug von den Kameraden in Eigenleistung überholt und instandgesetzt. Das Gerätehaus allerdings erwies sich zur Unterbringung ais zu klein und musste erweitert werden. Auch hier waren es wieder die Männer der Wehr selbst, die mit Unterstützung des Gemeindebrandmeisters tüchtig Hand anlegten.

1974 Generalueberholung 

1974 Generalueberholung2

1974 TLF 15 Generalüberholung

 

Im Jahre 1977 konnte die Löschgruppe Schophoven ihr 50 jähriges bestehen feiern. Die Feier zum 50 Jährigen bestehen der Wehr wurde bei Feuerwehrkamerad Hans Langels in der Halle gehalten. Neben des großen Festzugs wurde eine Fahrzeugschau mit Löschfahrzeugen aus alter und neuer Zeit gezeigt, sogar ein Großlöschfahrzeug der NATO AIR BASE war zum Fest angereist.

1977 Fahrzeugschau

1977 Fahrzeugschau

 

1983 verstarb der Löschgruppenführer Heinz Müller. Im Februar 1984 wurde bei einer Dienstbesprechung der Löschgruppe Schophoven, Hermann- Josef Abels zum Löschgruppenführer und Franz - Josef Abels zum Stellvertreter ernannt.

Im Jahre 1987 übernahm Ferdinand Bongartz den Stellvertretenden Löschgruppenführer.

Im Jahre 1993 wurde der Löschgruppe eine freudige Botschaft zu teil. Die Gemeinde Inden entschied, dass Schophoven ein neues Löschgruppenfahrzeug bekommen sollte. Das neue LF 8/6 wurde dann 1994 ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk der Gemeinde, es soll das Altgediente TLF 15 aus dem Jahre 1956 ablösen, welches dann zum Museumfahrzeug wurde. Am 12.4.1995 wurde das LF 8/6 eingehweit, gleichzeitig übernahm Rüdiger Körner den Stellvertretenden Löschgruppenführer.

Die Gemeinde Inden entschied dann 2 Jahre später, den Neubau des Gerätehauses Schophoven, Baubeginn war Frühjahr 1998. Das Gerätehaus wurde noch im selben Jahr fertiggestellt. Zum Feuerwehrfest 1999 wurde das Gerätehaus Schophoven, bestehend aus 1 Fahrzeughalle, 1 Schulungsraum, 1 Umkleideraum und Sanitäranlagen, durch den Bürgermeister Herrn Manfred Halfenberg der Löschgruppe Schophoven übergeben.

Am 1.1. 2000 übergab Hermann - Josef Abels den Posten des Löschgruppenführer an Rüdiger Körner, der die Löschgruppe mit seinem Stellvertreter Karl - Josef Kurth übernahm. Zu den vielen Übungen und Ausbildungen zählte auch die gemeinsame Einsatzübung mit THW und DRK auf dem Gut Mühlenark Ende April 2000. Geübt wurde mit 175 Helfern und 35 Fahrzeugen die Zusammenarbeit der Rettungsorganisationen für den Notfall und das Retten und Bergen von Personen.

zeitung mai 2000

Zeitungsartikel vom 03. Mail 2000

 

Im Jahr 2000 nahm Torsten Körner an einem Brandmeisterlehrgang in Münster teil, der die Löschgruppe seit dem 1.1.2002 mit seinem Stellvertreter Rüdiger Körner führt. In den Jahren 2000 bis Mitte 2002 waren 80 % aller Einsätze dem Umweltschutz zuzuteilen. Allein 2001 wurde 13-mal die Ölsperre auf der Rur ausgelegt, um Öl auf dem Gewässer zu binden und aufzufangen.

Dorfaktivitäten werden von der Feuerwehr immer unterstützt, z.B.: Begleitung des St. Martinszug, und die Teilnahme am Rosenmontagzug mit einem Karnevalswagen.

karneval 2005

Karneval 2005

 

Ab dem Jahr 2001 werden die Übungen mit der Löschgruppe Pier intensiviert. Es gab 3 Gründe für die enge Zusammenarbeit. Einerseits der Rückgang Aktiver Mitglieder, Probleme das Arbeitsplätze immer weiter von den Dörfern entfernt liegen und die Auflösung der Löschgruppe Pier durch den annähernden Tagebau Inden. Da einig der Kameraden der Löschgruppe Pier nach der Umsiedlung in der Löschgruppe Schophoven wechseln, wird diese dadurch wieder gestärkt .

Frühjahr 2005 wurde auf Zugebene eine noch bessere Zusammenarbeit ausgearbeitet, um in der Zukunft auch ohne die Unterstützung von Ortschaft Pier ein Einsatzstarkes Team der Löschgruppen Lucherberg und Schophoven zu sein.

Es wird in diesen Jahren immer mehr von Zentralisierung gesprochen, das heißt Zusammenlegung von Löschgruppen, Gerätschaften und Einsatzfläche. Die Einsatzfläche der Löschgruppe Schophoven erweitert sich von alten Bahndamm Viehöven bis Vilvenich nahe Merken und Mitte L12 Pier - Lucherberg bis Industriegebiet Pier inklusive der B56.

Am 5.Mai .2007 20.00 Uhr ist die Stunde der Auflösung der Löschgruppe Pier. Mit der Übergabe des Gerätehausschlüssels an den Bürgermeister Ulrich Schuster und den Fahrzeugschlüssel an den Löschgruppenführer von Schophoven Rüdiger Körner wurde die Löschgruppe Pier auch im Feuertechnischen Zentrum Stockheim abgemeldet. Hier ist die Zentralisierung im rahmen des Braunkohleabbaus vollzogen worden. Das Fahrzeug das bis zum Zeitpunkt der Zusammenlegung in Schophoven im Dienst war, ersetzt in der Ortschaft Inden / Altdorf das Gefahrengutfahrzeug. Bei der Eingliederung der Löschgruppe Pier in der Löschgruppe Schophoven, nehmen 8 Aktive und 5 Mitglieder der Ehrenabteilung an den Dienst in Schophoven teil. Löschgruppenführer bleibt Rüdiger Körner und Stellvertreter Torsten Körner wie vor der Zusammenlegung.

Neben dem Feuerwehrdienst in der Ortschaft nahmen die Kameraden an Lehrgänge auf Gemeinde-, Kreis- und Landesebene teil. Seit 28 Jahren nimmt die Löschgruppe Schophoven am Leistungsnachweis auf Kreisebene in Stockheim teil die Alljährlich durchgeführt wird. Derzeit besteht die Löschgruppe Schophoven aus 18 Aktiven und 11 Ehrenmitglieder der Ehrenabteilung. Stolz sind wir auf unserem Nachwuchs mit 4 Jugendlichen Feuerwehrleute (1 Mädchen, 3 Jungen ) wollen wir einen Grundstein für die Zukunft setzten.

Löschgruppe Schophoven, Juni 2007

Letzte Einsätze

MeldungDatum
Gasgeruch 18.06.2018
Verletztes Tier 17.06.2018
Ölspur 11.06.2018
Straße unter Wasser 30.05.2018
Wasser im Aufzugschacht 30.05.2018

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